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+++ Die Grundsteuerreform +++

Sujet: Mandanten-Info - Birlo-Richei & Partner, Steuerberater Cochem und Ulmen
Inhalt

 

Informationen zur Grundsteuerreform

Einführung:

Ab den 1. Januar 2025 soll die Grundsteuerreform in Deutschland gelten. Dafür müssen alle Immobilien und Grundstücke neubewertet werden. Für die Eigentümer stellt dies eine große Herausforderung dar.

Es treten Fragen auf wie zum Beispiel:

Wie viel haben Sie künftig zu zahlen?

Wie genau wird die Grundsteuer wo berechnet?

 

Diese Unklarheiten sorgen häufig für Schlagzeilen und Verunsicherungen bei den Eigentümern. Deshalb möchten wir Ihnen hiermit einen kurzen Überblick geben, was auf Sie zukommen könnte.

 

Was ist Grundsteuer?

Bei den Grundstücken wird in drei Arten unterschieden.

  • Grundsteuer A bezeichnet land- und forstwirtschaftlich Flächen
  • Grundsteuer B bezeichnet bebaute Grundstücke
  • Grundsteuer C bezeichnet unbebaute Grundstücke

Diese Steuer bezieht sich auf Eigentum, aber auch auf Erbbaurechte an Grundstücken und auch auf deren Bebauungen. Diese Steuer ist jährlich an die Kommune bzw. Gemeinde zu zahlen.

Die Höhe der Grundsteuer richtet sich nach dem Einheitswert, dem Grundsteuer-Messbetrag und dem individuellen Hebesatz, wie im Beitrag „die Grundsteuer einfach erklärt“ erläutert ist.

 

Warum muss die Grundsteuer neu berechnet?

Die Grundsteuer-Berechnung wird schon seit Jahren kritisiert, denn gleichartige Grundstücke werden unterschiedlich behandelt. Diese Berechnung Form verstößt gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung, daher musste das Bundesverfassungsgericht das bisherige System der Bewertung für verfassungswidrig erklären.

 

Wie wird die Grundsteuer den nun künftig berechnet?

Das Bundesfinanzministerium hat folgende Formel für die Berechnung rausgegeben:

Wert der Immobilie  X  Steuermesszahl  X  Hebesatz

In der neuen Formel wird der bisherige Faktor „Einheitswert“ durch den neuen Faktor „Wert der Immobilie“ ersetzt.

 

Welche Unterlagen werden für die Erklärung benötigt?

  • Lage des Grundstücks bzw. des Flurstücks
  • Gemarkung, Flur und Flurstück des Grundvermögen
  • Eigentumsverhältnisse
  • Grundstücksart
    • land- und wirtschaftliche Fläche, bebautes Grundstück, unbebaute Grundstück
  • Fläche des Grundstücks
  • Wohnfläche bzw. Grundfläche des Gebäudes (falls vorhanden?
  • Frage ob mehrere Gemeinden involviert sind
  • Nutzungsart (privat, verpachtet, vermiete)
  • Mieteigentumsanteile (Zähler / Nenner)
  • Unterliegt es dem Denkmalschutz (ja/nein)
  • Liegt eine Abbruchverpflichtung vor (ja/nein)

 

Viele dieser Daten finden Sie in dem Kaufvertag, in Flurkarten, im Grundbuchblatt, im Einheitswert- und Grundsteuerbescheid oder in der Teilungserklärung.

 

Mit Hilfe dieses Datenstammblatts des Finanzamts und dem oben genannten Daten, können Sie die Erklärung für Ihr Grundstück in dem Portal „Mein Elster“ (www.elster.de) ganz einfach selbst eintragen. Sie haben aber auch die Möglichkeit uns als Ihrem Steuerberater diese Informationen zukommen zulassen, dann werden wir für Sie in dem Zeitraum vom 01. Juli 2022 bis zum 31. Oktober 2022 an die Finanzverwaltung übermitteln. Besonders zu beachte ist, dass für jedes Grundstück /Flurstück einen eigenständige Erklärung abgegeben werden muss.

 

Bei Fragen können Sie uns diese gerne an grundsteuer@birlo-richei.de senden.

GRUNDSTEUERREFORM: Das müssen Sie wissen

Über uns: Wir von Birlo-Richei & Partner sind Ihr Steuerberater in Cochem und Ulmen. Sollten Sie Fragen zu unseren Dienstleistungen & Steuernewsbeiträgen haben, können Sie gerne mit uns in Kontakt treten!

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